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"Halloween" - mehr Spaß oder mehr Grusel?

Einen Kürbis in die Hand, eine Maske auf die Rübe, die Vampirzähne ein- und den Vampirumhang umgehängt - und los geht es auf die Halloween-Party.
Mehr als die Hälfte der 12- bis 35-jährigen Deutschen war schon mal auf einer Halloween-Party oder hat eine solche veranstaltet, und in Amerika beträgt der Umsatz durch Halloween rd. 2,4 Mrd. Dollar.
Halloween - ein harmloser Spaß aus dem Ami-Land, damit die Kürbisanbauer und Kostümhersteller ein paar Groschen verdienen und die Leute mal wieder etwas "feiern" können? Oder ist man bei der Halloweenschen Geisterstunde von allen guten Geistern verlassen und wird die Geister, die man ruft, vielleicht gar nicht mehr los?
Wer sich informiert, weiß mehr und kann sich eine eigene Meinung bilden, also:
1. Was steckt dahinter? 2. Wozu steckt es an? 3. Stecker raus? 4. Stecker rein?


1. Was steckt dahinter?


Der Name "Halloween", ...
Der Name Halloween ist von dem englischen Begriff "All Hallows Even", also dem "Abend (31. Oktober) vor Allerheiligen (1. November)", abgeleitet.

... der Kürbis, ...
Der Kürbis bzw. die Kürbisfratze ist das typische Symbol für Halloween - eine Laterne. Die englische Bezeichnung dieser Laterne lautet "Jack O´Lantern" und geht auf eine irische Sage zurück: Jack der Schmied wandert ruhelos über die Erde, weil ihm nach dem Tod der Zugang sowohl zum Himmel als auch zur Hölle verwehrt wurde; als Laterne dient ihm eine ausgehöhlte Rübe mit einem Licht - und mangels Rüben wurde die Kürbislaterne zur Tradition. Außerdem dienen ausgehöhlte Rüben oder Kürbisse der "Abschreckung herumirrender Seelen", was die Geschichte hinter dem ganzen verdeutlicht:

... und die Geschichte hinter dem ganzen:
Der Ursprung der Halloween-Geschichte geht auf die Kelten und speziell deren Priester - die sog. Druiden - zurück. Diese befassten sich mit Zauberei, beteten die Natur an und verehrten über 400 verschiedene Götter.
Samhain war der "Gott des Todes" oder "Herr der Toten" und wohl auch die Hauptgottheit. Ihm war ein bestimmtes Fest am 31. Oktober gewidmet, an dem der Überlieferung nach sogar Menschenopfer gebracht wurden.
Man glaubte, dass sich die Seelen der Verstorbenen nach dem Tod in einem Zwischenbereich befanden - und nur am Abend des 31. Oktober durften sie nach Samhains Auswahl ihre irdischen Wohnstätten wieder aufsuchen. Das Herumirren der Seelen ließ sich an diesem Abend auf zwei Arten ändern: Der eine Weg war, dass sich die Seele einen neuen Körper suchte und dadurch einen Lebenden zum Besessenen machte. Der andere Weg war, dass die Seelen durch irdische Fürbitte schneller in den Himmel kamen.
Zur Abwehr des ersten Weges legten sich die Leute eine Verkleidung - meist schwarz - zu, um für die herumirrenden Seelen unattraktiv zu sein. Außerdem dienten geschnitzte Fratzen aus Runkel- und später Kürbis-Fackeln ebenso als Abschreckung wie große Feuer, um die man herumtanzte. Den zweiten Weg förderte man dadurch, dass man umherziehenden Leuten etwas dafür gab, dass sie für die Toten beteten; wer diese Bittsteller mit reichlich Lebensmitteln versorgte, durfte hoffen, dass seine toten Verwandten früher in den Himmel kamen. (Hierauf beruht das "Trick or Treat" - "Streiche oder Handel" -, ein Brauch, bei dem Kinder und Jugendliche an Halloween von Haus zu Haus gehen und das Geben von Süßigkeiten "erbetteln".)


2. Wozu steckt es an?


Wer Halloween für ein zwar gruseliges, aber harmloses Kostümfest hält, sollte mal über folgendes nachdenken:
  • Sämtliche Bräuche und Symbole dieses Festes haben ihren Ursprung in Heidentum, Okkultismus und Satanismus. Halloween führt zu einem spielerischen Umgang mit dämonischen Bräuchen.
  • Die Erfahrung zeigt: "weiche Drogen" sind häufig der Einstieg für "harte Drogen". Die Beteiligung an Feiern zu Halloween macht Menschen offen für okkulte Betätigungen. Okkultisten nutzen Tag und Brauch von Halloween für die Werbung neuer Anhänger.
  • Nicht nur in Horrorfilmen und Gruselbüchern werden an diesem Datum die größten Verbrechen begangen, sondern auch in der Realität wurden und werden an diesem Tag von Satanisten Ritual- bis hin zu Menschenopfern dargebracht. Jack Roper, Okkultismus-Forscher aus Milwaukee/USA, bestätigt: "Halloween ist die Zeit des Jahres, in der die höchste Anzahl an satanisch-okkulten Ritualverbrechen stattfindet." Halloween ist zum höchsten Feiertag für die Hexerei und andere Arten des Okkultismus geworden.

3. Stecker raus?


Was harmlos aussieht, ist also in Wirklichkeit "Tod-ernst". Auf spielerische Weise wird der Mensch verführt, sich immer mehr den Lehren der Dämonen zu öffnen.
Das geschieht auf Halloween-Partys - aber auch auf anderen Festen wird aus Neugierde gependelt, Gläser werden gerückt, Tarot-Karten befragt und vieles andere mehr. Schließlich machen ja auch Jugendzeitschriften oder Fernsehserien à la "Im Banne der Dämonen" "heiß" auf "Höllisches". In einer Gesellschaft, in der offiziell übersinnliche Mächte weitgehend ausgeblendet oder geleugnet werden, darf sich spielerisch alles ausbreiten. Mittlerweile gibt es sogar "Hexentreffs", "Hexenfernschulen" mit 6 Semestern "Studium" und "Druidische Hochzeiten".
Leider sind selbst unter christlichen Jugendlichen Hemmschwellen gefallen: von den 15- bis 16-Jährigen schauen sich lt. Umfrage eines evangelikalen Jugendmagazins rund 33 Prozent Serien im Fernsehen an und 40 Prozent spielen Computerspiele, die okkulte Inhalte haben.
Aber schnell wird aus solchen "Spielchen aller Art" tödlicher Ernst. Wer sich okkulten Einflüssen aussetzt, gefährdet Leib und Seele und wird die Geister, die er rief, nicht mehr los. Viele bezeugen es: hätte ich doch nie damit angefangen! Wie ein 24jähriger, der durch Betätigung als Medium in einem spiritistischen Zirkel zu einem psychischen und körperlichen Wrack geworden war: "Der Teufel verspricht viel, er gibt nur wenig, und zum Schluss nimmt er dir alles!"
Gott verbietet in seinem Wort kategorisch alles, was mit Zauberei, Wahrsagerei, Totenbeschwörung oder sonstigem Okkultismus in irgendeiner Weise zu tun hat - nachzulesen z.B. in 3. Mose 19,31 / 3. Mose 20,6+27 / 5. Mose 18,10-14 / 1. Thessalonicher 5,22.
Und auch aus den Folgen macht die Bibel kein Hehl: Wer das tut, der hat im Himmel nichts verloren und fährt zur Hölle - nachzulesen z.B. in Galater 5,19-21 / Offenbarung 21,8.
Vielleicht fragst auch Du Dich: Soll ich bei diesen Themen den Stecker rausziehen? JA! Eindeutig JA! Wehret den Anfängen! Mach einen großen Bogen um Halloween und sonstige Okkult-"Spielchen"!


4. Stecker rein?


Das Beste: Es geht nicht nur um "Stecker raus"; es gibt auch die Möglichkeit zum "Stecker rein" - aber an einer anderen Anschluss-Quelle!
Gott belässt es nicht beim Okkultismus-Verbot, sondern er macht auch ein Erlösungs-Angebot: In seinem Sohn Jesus Christus hat er eine Erlösung geschaffen, die Sünde vergibt und von Bindungen freimacht.
Jesus will nicht, dass Seelen herumirren, sondern er will Seelen retten (1. Timotheus 1,15)! Er verspricht ewiges Leben bei IHM (Johannes 3,16+36 und 5,24)!
Statt am Vorabend von Allerheiligen etwas zu tun, was den wahren Heiligen - Jesus Christus (Johannes 6,69) - betrübt, darfst du zu ihm kommen und selbst ein Heiliger werden. Vielleicht ein seltsamer Heiliger, aber ein echter (Johannes 17,17 / Epheser 4,24)!
Aber ...
Aber - wendet vielleicht noch jemand ein - wenn Jesus stärker ist, warum wird dann die Welt immer böser? Er hat doch die Welt auch nicht verändert! Wer so redet, hat die Botschaft des Evangeliums und Gottes Heilsgeschichte nicht verstanden; der macht es ähnlich wie die Menschen vor fast 2000 Jahren, die vom "Hosianna" zum "Kreuziget ihn" umschwenkten. Jesus kam zum ersten Mal auf diese Welt, um zu retten, um Gnade vor Gottes Gericht zu bringen. Seither ist Gnaden- und Umkehrzeit - also Zeit zum "Anschluss an einer neuen Quelle"! Er wird ein zweites Mal kommen - dann aber als Herrscher und Richter. Dann ist die Gnaden-Zeit vorbei und es folgt Gnaden-lose Zeit. Also: Steck um, solange es noch Zeit ist!



Quellenangaben und Literaturhinweise:

- Extrablatt Stiftung Marburger Medien "Halloween - Die Lust am Gruseln"
- Verteilschrift Nr. 21760 Mitternachtsruf: "Halloween - Der Ernst hinter der Maske"
- Zeitungsartikel Marbacher Zeitung vom 29.10.2001 S. 22
- Idea-Dokumentation 3/2003 - idea / CV: "Der Böse ist unter uns / Satanismus und Okkultismus - die verschwiegene Realität" (S. 67, 69, 88ff., 107)

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